Schnäppchen: Büroräume München
Die Entwicklung des deutschen Büroimmobilienmarktes lässt sich an der Entwicklung in einigen Indikatorstädten, zu denen unter anderem München, Frankfurt und Berlin zählen, meist gut ablesen.
Am Beispiel München zeigt sich wie unterschiedlich der Markt für verschiedene Typen von Immobilien ausfallen kann. So fällt die Wohnungssuche in München bekanntermaßen äußerst beschwerlich aus und einige Interessenten müssen sehr lange suchen, um das passende zu finden, während in Sachen Büroräume München die Suchenden geradezu verwöhnt. Tatsächlich stellt München – an der Fläche gemessen - mit seinem Angebot an 16 Millionen Quadratmetern für Büros direkt in der Stadt und noch einmal 5 Millionen Quadratmetern Bürofläche in der Umgebung die größte Büromarktregion Deutschlands noch vor den anderen genannten Städten dar. Allerdings hat die Stadt einen gewissen Leerstand zu verzeichnen, der sich im Umland auf beinahe 18 Prozent und in der Stadt selbst auf knapp 10 Prozent beläuft. Wer also Büroräume München sucht, der wird welche finden.
Im Vergleich zu anderen Standorten geht es München mit dem genannten Leerstand jedoch ganz gut, in Berlin und Frankfurt sieht es da anders aus. Außerdem ist der Leerstand von Büros in München an sich kein Indikator für die Spitzenmieten, die erzielt werden können. Es kommt sehr darauf an welche Objekte in welchen Lagen nicht vermietet sind. Dass zum Beispiel im Münchner Umland Büroräume leer stehen hat kaum eine Auswirkung auf die Spitzenmietpreise der Büros mit Innenstadtlage, diese sind weiterhin stabil auf hohem Niveau.
Leerstand und hohe Spitzenmieten scheinen sich zu widersprechen, es ist jedoch immer eine Frage der Ausstattung.
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Über den Autor
Elke Lohre Content Marketing Managerin
von: Elke Lohre
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