Der Geburtstermin
Erwartungsvoll schaut die werdende Mutter immer wieder auf den Kalender und macht Kreuze. Wann wird er nun kommen – der Nachwuchs? Auch der Rest der Familie möchte natürlich wissen, wann es soweit ist. Dabei kann der Geburtstermin auf drei Arten ermittelt werden.
Am einfachsten geht es, wenn man den Befruchtungstermin weiß, dann braucht man nur noch 267 Tage (entspricht 38 Wochen) vorzurechnen.
Vom Heidelberger Gynäkologen Franz Naegele (1778–1851) wurde die Naegele-Regel aufgestellt.
Hierbei nimmt man den ersten Tag der letzten Regelblutung und addiert rund 280 Tage dazu.
Durch Ultraschall-Diagnostik, kann der Frauenarzt an Hand der Körperlänge des Fötus, der Geburtstermin ermitteln.
Der berechnete Geburtstermin trifft aber auf nur vier Prozent aller Geburten zu. Achtundsechzig Prozent der Kinder kommen zehn Tage vor oder nach dem errechneten Termin zur Welt. Während man früher, am Tag der errechneten Geburt, die Geburt eingeleitet hat, wird dies heutzutage meist erst nach zehn Tagen gemacht. Denn ein Baby hat seinen eigenen Kopf und hält sich nicht an einen Termin. Während es der eine Erdenbürger eilig hat, das Licht der Welt zu erblicken, möchte der andere noch die behagliche und warme Umgebung in Muttis Bauch genießen. Der eine Erdenbürger ist halt etwas schneller und der andere etwas langsamer.
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Über den Autor
Silvia Kühn kuehn@trendmile.com
von: silvie
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