Berufsunfähigkeit
Das Risiko einer Berufsunfähigkeit wird leider von vielen Menschen unterschätzt. Es ist letztlich aber so, das viele Arbeitnehmer aufgrund ihrer Berufsunfähigkeit aus dem Arbeitsleben ausscheiden, da sie durch die Folgen eines Unfalls oder einer Krankheit dies nicht länger ausüben können. Um seinen Lebenstandart fortführen zu können muss eine finanzielle Absicherung her du da reicht die gesetzliche nicht mehr aus. Weder für kleine Dinge noch um eventuelle Pflegekosten abzudecken. Um sich finanziell effektiv abzusichern gibt es die BUV (Berufsunfähigkeitsversicherung), welche privat abgeschlossen schon einen gewaltigen Schritt verspricht.
Was oftmals vergessen wird, diese Versicherung ist neben der Haftpflichtversicherung eine der Wichtigsten überhaupt. Die Gründe dafür sind offensichtlich. Ohne ein Einkommen ist es schwer ein Haus abzubezahlen, eine Familie zu ernähren oder sogar das Studium der Kinder zu bezahlen. Eventuellen Verpflichtungen wie diesen kann man im Fall des Falles nicht mehr nachkommen.
Sollte dennoch die finanzielle Stütze kippen und eine Erwerbsmöglichkeit langfristig entfällt so ist nicht nur die finanzielle Existenz bedroht. Entgegen vieler Behauptungen ist man nie sicher vor einer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit. Auslöser sind oftmals Arbeitsunfälle, aber auch fern der Arbeit kann das Schicksal zuschlagen und sich durch chronische Schmerzen, Herz- und Kreislaufprobleme oder psychische Probleme bemerkbar machen.
Für alle ab Januar 1961 Geborenen gelten neue Regelungen bezüglich der staatlichen Unterstützung. Dies bezieht sich auf die Regelung von 2001. Diese sagen aus, dass eine Erwerbsminderungsrente nur noch zum Tragen kommt, welche einheitlich zweistufig ist. Sie macht in etwa 38 Prozent des letzten Bruttoeinkommens aus und wird auch nur in voller Höhe ausgezahlt wenn man weniger als 3 Stunden täglich arbeiten kann.
Sollte man jedoch bis zu 6 Stunden arbeiten können, so wir einem nur noch die Hälfte ausgezahlt. Man kann auch einen neuen Beruf annehmen, der nicht im Geringsten etwas mit dem vorherigen zu tun hat. Sollte man in diesem beruf mehr als 6 Stunden arbeiten können am Tag gibt es keine Erwerbsminderungsrente mehr. Das heißt konkret, wer arbeiten kann, hat keinen Anspruch auf eine staatliche Rente.
Eine Unfallversicherung oder eine Erwerbsunfähigkeitsrente allein hat jedoch keinen sonderlichen nutzen, da diese erst im Falle des Schaden zahlen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung dagegen zahlt bereits bei einer 50 prozentigen Berufsunfähigkeit.
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Andreas Jensen
von: Andreas Jensen
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