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Investmentfonds – Sicherheit für Anleger


Investmentfonds bieten nur begrenzt Schutz für Anleger, die in jeweilige Fonds investieren.

Das Risiko, das sich ein Anleger beim Fonds Kauf aussetzt, wird gerne als Marktrisiko bezeichnet – treffender lässt sich wohl sagen, dass der Anleger der Willkür des Marktes ausgesetzt ist und mit Schwankungen oder unerwarteten Ereignissen rechnen und leben muss. Es ist daher extrem wichtig, dass sich der Anleger als solcher, vor allem der private Kleinanleger ausführlich informiert und einen guten Fondsmanager findet, der professionell berät und den Markt realistisch einschätzen kann.

Ein einziger Schutz, der sich am ehesten noch als Sicherheit bezeichnen lässt, bieten auch einige Fondsvermittler oder so genannte Ratingagenturen – die eine Art Gewähr auf die von ihnen vermittelten Angebote bieten. Ebenfalls zuständig für die Sicherheit der Anleger ist das Bundesamt für Finanzen, das die Angebote grundsätzlich auf unhaltbare Versprechungen hin prüft, um den Anleger vor etwaigen Fallen zu schützen. Ein Knackpunkt bezüglich der Sicherheit bildet die Fondsbuchhaltung der Kapitalanlagegesellschaft, zu welcher der Anleger als solche keinen Zugang hat. Fehler in dieser Buchhaltung können daher nur schwer erkannt werden bzw. leicht in betrügerischer Absicht verschleiert werden.

Für Sicherheit als solche kann der Anleger nur selbst sorgen. Sorgfältiges Informieren ist ein wichtiger Bestandteil zu dieser, nicht wörtlich zu nehmenden, Sicherheit. Ein anderer wichtiger Bestandteil ist jedoch eine nicht vorhanden sein dürfende Gutgläubigkeit, die von vielen fragwürdigen Gesellschaften meist ausgenutzt wird. Überragende Renditen, die teuer umworben werden, sollten jeden Anleger, ob erfahrener Großanleger oder jungfräulicher Kleinanleger, hellhörig machen. Mögliche Fehlkäufe können dadurch ohne weiteres vermieden werden, möglichen Verlusten kann schon vorher entgegengewirkt werden – grundsätzlich ist der Anleger jedoch stets auf sich selbst angewiesen.


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Über den Autor

Elke Lohre


von: Elke Lohre
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