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Wie zahlen Teens im Ausland?


Nach der Schule, der Lehre oder dem Abitur verschlägt es viele junge Leute erst einmal nach draußen in die weite Welt. Die einen wollen ohne Eltern Urlaub machen, andere nehmen an einer Sprachreise teil, machen ein Auslandspraktikum oder beginnen sogar ihr Studium im Ausland. Um dann das alltägliche Problem zu lösen, wie man im fernen Land bezahlt und auch an Bargeld kommt, sollten sich die Kids und ihre Eltern ein paar Gedanken machen.

Für den kurzen Trip geht sicherlich auch Bargeld, was man dann vor Ort oder gleich bei der heimischen Bank in die jeweilige Landeswährung umtauscht. Bei längeren Aufenthalten ist natürlich eine EC-Karte sinnvoll. Wichtig ist, dass bei dieser Karte das Maestro-Symbol mit drauf ist. So weiß man zumindest, dass man auch im Ausland an Geldautomaten mit genau diesem Zeichen Bargeld abheben kann. So kann man auch in fremden Währungen abheben und nicht nur in der EURO-Währung. Natürlich fallen dabei Gebühren an. Wie hoch diese sein können, erfragen Sie am besten bei Ihrer Bank.

Wer eine EC-Karte haben will, der braucht natürlich auch ein Girokonto. Dabei eröffnet man also erst das Konto und beantragt die EC-Karte mit. Für junge Leute gibt es dafür meist gesonderte Angebote, bei denen die EC-Karte beim Girokonto kostenlos mit dabei ist. Zu prüfen ist allerdings, ab welchem Alter des Kindes die Bank ein Konto eröffnet. Natürlich muss mindestens ein Elternteil zur Kontoeröffnung mitkommen und sich ausweisen. Üblicherweise wird dann im Alter von Mitte bis Ende 20 Jahren das kostenlose Girokonto auf ein kostenpflichtiges umgestellt.

Kreditkarten sind bekanntlich das Zahlungsmittel, das weltweit einsetzbar ist. Jedoch gibt es Kreditkarten für gewöhnlich erst ab 18 Jahre, schon allein aufgrund des Kreditrahmens. Jedoch können auch ruhig einmal die Eltern bei ihrer Bank nachfragen, ob nicht auch eine Partnerkarte für Kinder möglich wäre, wenn die Eltern bereits eine Kreditkarte haben. Allerdings sollte dann die Partnerkarte auch direkt auf den Namen des Kindes ausgestellt werden. Neben den Partnerkarten gibt es auch die Möglichkeit der Prepaid Kreditkarten auf Guthabenbasis, die mittlerweile auch an Jugendliche unter 18 Jahren von ein paar wenigen Kreditinstituten herausgegeben werden. Bei solchen Prepaidkarten können die Eltern das Kartenkonto immer wieder von daheim aus aufladen. Per Banküberweisung ist das kein Problem.


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Über den Autor

Henning Petrat


von: prasti
Anzahl der Wörter: 372

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