Die Berufsfeuerwehr
2007 gab es in Deutschland ca. 100 Berufsfeuerwehren (BF) . Eine öffentliche Feuerwehr wurde erstmals 1851 gegründet. Die Besetzung der Berufsfeuerwehr ist aus hauptamtlichen Einsatzkräften aufgebaut. Im Gegensatz zur Freiwilligen Feuerwehr (FW) ist bei der Berufsfeuerwehr mindestens 1 Löschzug ständig in Bereitschaft. Die Ausstattung und Größe einer Berufsfeuerwehr ist abhängig von der zu schützenden Einwohnerzahl und besonderen Risikofaktoren der Umgebung. Die Ausrückzeit, das heißt die Zeit ab der Alarmierung bis zum Eintreffen im Einsatzgebiet beträgt in der Regel 2 Minuten. Der Aufgabenbereich der Berufsfeuerwehr ist im Grunde der Gleiche wie in Freiwilligen Wehren: Löschen, Retten, Schützen, Bergen.
Die Mitglieder der Feuerwehr sind verbeamtet und benötigen eine abgeschlossene feuerwehrtechnische Ausbildung. Der Dienst bei einer Freiwilligen Feuerwehr gliedert sich in den mittleren, den gehobenen und den höheren Dienst. Wünschenswerte Qualifizierungen für den mittleren Dienst sind eine handwerkliche Ausbildung. Im gehobenen Dienst ist dagegen ein naturwissenschaftliches oder ein auf Ingenieurswissenschaften bezogenes Studium notwendig. Der höhere Dienst erfordert ein Studium mit abgeschlossenem Master oder Bachelor. Hier sind typische Studiengänge wie Elektrotechnik, Chemie, Physik oder Sicherheitstechnik relevant.
Auch werden vermehrt Rettungsassistenten und anderes medizinisches Personal eingestellt, die in gefährlichen Situationen Erste Hilfe leisten. Dies ist häufig der Fall wenn der Rettungsdienst nicht in unmittelbarer Nähe stationiert ist. Der Beamtenstatus wird nach Gehaltsstufen besoldet.
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Über den Autor
Thomas Trimmel thomas@viaki.com
von: Trimmel
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