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Arbeit und Alkoholiker


Als alkoholkranker oder in einer anderen Form süchtiger Mensch, hat man es schwer, den geeigneten Arbeitsplatz zu finden. Gerade am Anfang des nüchternen Lebens glauben viele Arbeitgeber nicht, dass man es schafft, sein zukünftiges Leben ohne Alkohol zu gestalten. Die Frage stellt sich daher für jeden Alkoholiker bei einem Vorstellungsgespräch, ob er seine Alkoholsucht verschweigen soll oder es offen zugeben sollte.
In der Regel ist es für die dauerhafte Nüchternheit wichtig, dass man offenen und ehrlich mit seiner Alkoholkrankheit umgehen sollte. Jede Lüge ( schweigen ist auch eine Form der Lüge ) kann zu Situationen am Arbeitsplatz führen, wo der Betroffene sich für sein Nichttrinken rechfertigen und erklären muß. Ausreden, wie „ich bin mit dem Auto da“ oder „ich habe etwas am Magen“, können da sicherlich helfen, aber auf der Dauer wird es zu Verwechslungen führen, die oft ein Misstrauen zur Folge haben, so dass man in einem schlechten Licht dasteht, obwohl man eigentlich nichts falsches gemacht hat.Leider ist das Klischee des Alkoholikers in unserer Gesellschaft so, das Alkoholismus als Willenschwäche angesehen wird, was die Ehrlichkeit bei einem Vorstellungsgespräch nicht gerade einfach macht. Ist man einige Jahre trocken wird man von vielen Arbeitgebern jedoch gerne eingestellt, weil ein trockener Alkoholiker als sehr zielstrebig und motiviert angesehen wird.


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Über den Autor

Karsten Wollbrück : kontakt@forum-alkoholiker.de


von: Karsten
Anzahl der Wörter: 210

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