Die Kopfbehaarung verabschiedet sich
Weltweit müssen sich Menschen mit dem Problem Haarausfall auseinander setzen. Wenn man ca. hundert Haare pro Tag verliert, ist das noch lange kein Grund zur Beunruhigung, denn das ist völlig gesund, vorausgesetzt, dieser Haarverlust konzentriert sich nicht nur auf eine Stelle.
Die Kopfbehaarung ist für Menschen wichtig, weil sie für Jugendlichkeit und Attraktivität steht. Sie hat aber auch eine gewisse Schutzfunktion. Schädigende Sonneneinflüsse erhöhen das Krebsrisiko, vor allem wenn man berücksichtigt, dass die Menschheit in den letzten Jahrzehnten das Ozonloch massiv beschädigt hat, ist dieser Faktor nicht zu verachten.
Jährlich werden Milliardenumsätze durch Verkauf von Produkten gegen Haarausfall verdient. Die Erfolgschancen stehen aber nicht sehr gut. Bei einigen Erkrankungen können Medikamente helfen, bei gewissen hormonellen Erkrankungen aber nicht, denn der große Durchbruch blieb in der Medizin bisher aus.
Sollten Sie feststellen, dass Sie überdurchschnittlich viele Haare verlieren, suchen Sie einen Hautarzt auf. Durch verschiedene Bluttests kann dieser die Ursache herausfinden. Diese können z.B. Erbfaktoren, Hormonstörungen, Diabetes oder Stoffwechselkrankheiten sein. Einem Teil der Betroffenen kann mit Medikamenten geholfen werden für andere gibt es bisher keine medikamentöse Behandlung.
Eine Möglichkeit bleibt die Haartransplantation. Bei der Eigenhaartransplantation werden in die ungesunden Regionen des Kopfes Haarwurzel aus den gesunden Regionen eingepflanzt. Die Behandlung kann nur bei einem Spezialisten erfolgen. Über Möglichkeiten und Risiken können Sie sich beim Arzt beraten lassen.
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Über den Autor
Mike Gab Artikelschreiber[gmx]de
von: shyne
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