Was ist Intelligenz? Wie kann man sie beeinflussen
Die Intelligenz genau zu definieren ist sehr schwierig. Gibt es eine, allgemeine Intelligenz, die uns Menschen erlaubt, alle möglichen Probleme zu lösen, oder haben wir verschiedene Intelligenzen, die uns helfen, mit den einzelnen Situationen und Problemen umzugehen? Viele Forscher sagen, dass es nicht eine Art von Intelligenz gibt, sondern mindestes acht, wie beispielsweise die verbale, die räumliche oder die emotionale Intelligenz.
Das menschliche Gehirn wiegt weniger als 2,5% des totalen Körpergewichts, verbraucht aber 20% des Energieumsatzes wenn wir uns im Ruhezustand befinden. Es verbraucht Sauerstoff und Glucose zehn mal schneller als alle anderen Organe. Die alten Griechen sahen das Gehirn nicht als Sitz des Verstandes, sondern als Heimat der Seele. Für sie funktionierte das Denken im Bereich der Lungen. Angesichts des ständig sich wandelnden Flusses der Gedanken des Menschen gar kein schlechtes Konzept. Das Gehirn ist ein faszinierendes Organ – und der Sitz der menschlichen Intelligenz. Jährlich nehmen etwa 10000 Menschen am MENSA IQ Test teil, etwa 2500 davon werden anschließend Mitglied im Club der Menschen mit dem höchsten IQ der Welt. Der MENSA IQ Test basiert auf dem Konzept des englischen Psychologen Charles Spearman, der von einer generellen Intelligenz oder „g“ ausging. Dieses Konzept ist jedoch nicht unumstritten. Viele Forscher gehen davon aus, dass unsere mentalen Fähigkeiten eine Funktion von sozialen Faktoren wie Erziehung oder Bildung sind, und keine Frage der genetischen Veranlagung.
Was die Forschung an der Intelligenz so schwierig macht, ist, dass sie keine feste und unverrückbare Größe darstellt. Jeder weiß, dass es manche Tage gibt, an denen sich Probleme und Aufgabenstellungen wie von selbst lösen, und andere, an denen es einfach nicht geht. Intelligenz und Konzentrationsfähigkeit kann man trainieren – beispielsweise mit Denksport – so dass einem gute Problemlösungen und Lernen nicht mehr schwer fallen. Einfache Übungen die Spass machen und viel bringen wie Brückenwörter oder Memory, täglich angewandt, lassen einen geistig fit bleiben.
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Über den Autor
Thomas Kappel, ps3@fab-4.biz beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Wirkung von Denkspielen auf Intelligenz und Gedächtnis
von: Kappel
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