Hier ein gutes Welsfutter
Es gibt schnellere und langsame Fresser, scheue und vorwitzige Typen, Fische die sich lieber am Boden aufhalten und welche die weiter oben schwimmen, auf alle diese Eigenarten muss man auch bei der Fütterung eingehen, um gesunde gut genährte Fische zu haben.
Welsfutter
sollte grundsätzlich im natürlichen Lebensraum der Fische
ankommen, das heißt auf dem Bodengrund zu knabbern sein. Da sie
leidenschaftliche Pflanzenraspler und Liebhaber der Grünkost
sind, bestehen die Fertigfuttersorten – Boden- oder Hafttabletten -
für Welse aus Weizenkeimen, Algen, Spirulina und viel Grünkost,
sind außerdem mit Vitaminen angereichert, die vor Krankheiten
schützen und widerstandsfähig halten. Und seit geraumer
Zeit ist bei hochwertigem Futter für Saugwelse immer ein
gewisser Anteil Holzfasern enthalten, die lebenswichtig für die
Verdauung der Fische sind, denn die Zellulose ist als Ballaststoff im
Welsfutter kaum ersetzbar.
Für Welse und andere Bodenfische eignen sich Futtertabletten, die schnell zu Boden sinken und dort ihre Form bis zu 24 Stunden behalten, das hat den Vorteil, dass sie langsamen und scheuen Fressern entgegenkommen die dann in Ruhe knabbern können. Und außerdem belasten zu schnell freigesetzte Nährstoffe nicht durch Auflösung das Wasser. Es lohnt sich aber die speziellen Tabletten für Bodenfische mit pflanzlichem Fischfutter aus der eigenen Küche aufzubessern, das schafft mit wenig Aufwand etwas Abwechslung auf dem Speiseplan. So kann man zum Beispiel einmal pro Woche dem Futter für Saugwelse überbrühte Paprika oder Kartoffelstückchen hinzufügen, oder das herkömmliche Welsfutter durch grüne Tabletten, die besonders viel Spinat enthalten, aufbessern. Weil die meisten Welse nachtaktiv sind, sollte man die Bodentabletten erst kurz vor dem Ausschalten des Lichtes ins Becken geben.
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Elke Lohre
von: Elke Lohre
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