Kartenlegen - Kartenvielfalt
Der Bereich des Kartenlegens ist recht breit gefächert. In ihm finden wir die unterschiedlichsten Kartendecks die zum Wahrsagen genutzt werden. Die wohl meist genutzten Karten sind das Tarot, die Lenormandkarten, die Kipperkarten, das Skatblatt, die Zigeunerkarten, die Orakelkarten oder Engelkarten. Diese Variationen konnten sich in den letzten 2-3 Jahrhunderten immer mehr durchsetzen. Das Kartenlegen ist eine Methode des Wahrsagens. Innerhalb dieses Themenbereiches unterteilen sich die Karten nochmals in Wahrsagekarten und Spielkarten. Beide werden zur Legung genutzt! Neben dieser Unterteilung gibt es für einige Kartendecks noch Unterformen die sich gebildet haben. Hier ist das Tarot als Beispiel hervor zu heben, da es im Tarot die meisten Unterformen gibt. Wir kennen hier das Crowley Tarot, das Rider Waite Tarot, das Visconti-Tarot oder auch das Tarot de Marseille. Alle diese Kartendecks im Tarot arbeiten auf Grundlage gleicher Basisinformationen. Die Lenormandkarten sind Ende des 17. Jahrhunderts entstanden und wurden durch Madame Adelaide Lenormand entwickelt. Diese berühmte Wahrsagerin oder besser Kartenlegerin orientiere sich am Tarot und war mitverantwortlich für den damals startenden Hype um das Kartenlegen. Bis heute bestechen ihre Karten durch die einzigartige Bildkraft. Kartenlegen basiert zum Großteil auf der Assoziation der Symbole die der Ratsuchende auf den Karten vorfindet. Diese Assoziation wird zu einer Aussage zusammengesetzt mit der eigentlichen Bedeutung einer jeden einzelnen Karte die man für sich gelegt oder genutzt hat. Jede Karte in jedem Kartendeck hat eine eigene feststehende Bedeutung. Diese kann durch die Legung in einem System nur noch erweitert werden. Kartenlegen arbeitet mit den Gefühlen und den realen Informationen der Gegenwart um eine Ableitung für die Zukunft zu entwickeln.
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Über den Autor
Paul Hoffmann
von: Esoterik
Anzahl der Wörter: 260
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