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Paul Gauguin – Farbe und Form


Der menschliche Alltag ist oftmals von Stress, Hektik und ungeliebten Pflichten bestimmt. Poster,Kunstdrucke der großen Werke von Paul Gauguin sind daher bestens geeignet, die Umgebung zu beleben und wörtlich Farbe in den Alltag zu bringen. Die ausdrucksstarke Farbigkeit, die besonders Gauguins Südseebildern innewohnt, kann durch passend farbige Bilderrahmen betont und verstärkt werden.

Was also macht den Zauber der Bilder Paul Gauguins aus? Nach einer impressionistischen Phase begann Gauguin ab Ende der 1880er Jahre einen eigenen Stil zu entwickeln, der von der Farbigkeit der Bilder Vincent van Goghs sowie anderer Künstlerfreunde beeinflusst war.Ausschlag gaben jedoch sicherlich die Eindrücke, die er bei einer Karibikreise gemacht hatte. Mit einer neu entdeckten Farbigkeit suchte Gauguin nach Wegen, seine persönlichen Emotionen, Eindrücke und Erfahrungen in der Malerei umzusetzen – sein Anliegen war es also nicht, eine äußere, realistische, sondern eine innere Welt darzustellen. Hierbei kam ihm die Affinität zu Ausdrucksweisen alter Kulturen zur Hilfe, die er bereits als Kind in Peru kennen gelernt hatte und in der Karibik sowie bei seinen späteren Tahiti-Aufenthalten vertiefen konnte. Doch trotz der Reduktion der Formen zeichnen sich Gauguins Werke dennoch durch eine besondere Plastizität aus.

Durch den gezielten Einsatz der Farbe wirken die Körper der Dargestellten fast skulptural, die Umgebungen, in die die Figuren eingebettet sind, erscheinen räumlich, obwohl sie sich bewusst von einer realistischen Darstellung abkehren. Der Raum konstituiert sich durch zusammenfassende Farbflächen, Gegenstandsverweise oder auch durch ornamentale Bereiche, die den Bildern trotz der flächigen Organisation eine gewisse Tiefe verleihen.Die Kraft und der Ausdruck der leuchtenden und harmonischen Farben sind hierfür verantwortlich. So strahlen die Südsee-Bilder Paul Gauguins all das aus, was der Künstler Zeit seines Lebens gesucht zu haben scheint und sich erträumt hat: ein exotisches, Wärme-ausstrahlendes und damit einladendes Paradies, in dem noch Einklang der Menschen mit der Natur besteht und somit ein ursprüngliches Leben möglich ist.


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Über den Autor

Elke Lohre elke.lohre@onmeco.de


von: Elke Lohre
Anzahl der Wörter: 301

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