Begrenzte Reichweite von DSL
Bedingt durch einige Faktoren kann die Datenübertragung sowie die reichweite von DSL-Leitungen etwas oder sehr stark behindert werden. Ein entscheidender Punkt dafür ist die Stärke des Kabels, sowie die Länge der Leitung. Gebräuchlich in Deutschland sind Leitungen mit einer Stärke von 0,25mm bis 0,8mm. Je länger die Leitungen sind desto stärker ist auch das Kabel.
Den größten Störfaktor bei der Datenübertragung bildet das Übersprechen von zwei Kupferadern. Vermieden wird dies mit einem einfachen Trick: Es werden niemals zwei DSL-Leitungen direkt nebeneinander geschaltet. Ebenso wird die neue IFC-Technik angewandt die in Echtzeit dem Übersprechen mittels Kompensationssignale gegenwirkt.
Mit zunehmender Entfernung zur Vermittlungsstelle wird auch das Signal der Datenrate schwächer. Die optimalsten Ergebnisse erzielt man mit einer geringen Dämpfung der eigenen Anschlussleitung. Dies wären die besten Vorraussetzungen seine Internet Flatrate günstig und effektiv zu nutzen.
Abhängig sind die Reichweiten auch von der Nutzung einer der xDSL Varianten.
Am Reichweitenstärksten erwies sich die SDSL Technik, sofern diese als reiner Datenanschluss der vorhandenen Gesamtheit aller Frequenzen genutzt wird. Durch das QSC wird eben diese Technik weitestgehend in Deutschland überregional für Privatpersonen genutzt.
Eine ähnliche Leitung ist die Reach-Extended-ADSL2, die über POTS die niedrigeren reichweitenstärkeren Frequenzbereiche durch einen verstärkten Sendepegel nutzt. Seit Mitte des Jahres vergangenen Jahres nutzt die französische Telekom diese Technik.
Auf den weiteren Positionen folgen ADSL/ADSL2/ADSL2+ und ADSL-over-POTS-Norm. Am reichweitenschwächsten allerdings sind die Versionen ADSL/ADSL2/ADSL2+ Varianten nach der ADSL-over-ISDN-Norm, da hier der Bereich unter 138 kHz nur durch ISDN genutzt wird.
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Andreas Jensen
von: Andreas Jensen
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