Alkohol und Fuehrerschein
Eines der häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle ist der übermäßige Alkoholkonsum. Obwohl jeder Konsum das Fahrverhalten und Leistungsvermögen beeinträchtigt, trinken viele Menschen Alkohol und können danach das Auto einfach nicht stehen lassen.
Gerade Jugendliche bzw. allgemein Fahranfänger verschließen sich vor der Realität und überschätzen sich. Der Gruppenzwang, sich beweisen zu wollen, verstärkt die Überheblichkeit.
Viele Autofahrer und Führerscheinbesitzer haben dadurch Probleme, die oft zur Folge haben, dass der Führerschein abgegeben werden muß.
Bevor man wieder erlangen kann, wird oft eine Medizinische Untersuchung gefordert.
Es gibt unzählige Beratungsstellen für die MPU, aber der Erfolg hängt nicht vom können dieser Beratungsstellen ab, sondern von der Einstellung des Betroffenen.
Im Gegenzug zur Führerscheinprüfung, wo lernen hilfreich ist, kann man sich auf eine MPU nur bedingt durch lernen vorbereiten.
Die Fragebögen erfordern die Einsicht, den Weitblick, bei der Fahrt unter Alkohol etwas falsch gemacht zu haben.
Gerade bei alkoholkranken Menschen ist es sehr auffällig, dass sie durch den Druck, den Führerschein wieder erlangen zu wollen, alle notwendigen Schritte zur Abstinenz unternehmen, aber wenn sie den Schein wieder haben, also der Druck nicht mehr vorhanden ist, an ihrer Alkoholkrankheit zweifeln und wieder zum Glas greifen.
Wichtig ist, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein. Antworten, die bei der MPU gegeben werden, weil man denkt, dass sie richtig sind, können nicht überzeugen. Eine kurze Hinterfragung der Antwort, gibt sehr schnell Aufschluß, welche Gedanken wirklich hinter der Antwort stehen.
Flüssiges reden mit wirklicher Einsicht und Verinnerlichung seiner Gedanken, können helfen, den MPU Fragebogen beantworten zu können.
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Über den Autor
Karsten Wollbrück kontakt@forum-alkoholiker.de
von: Karsten
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