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Artikel-Now » Medizin » Das Wasserbett ist laengst kein Exote mehr in unseren Schlafzimmern

Das Wasserbett ist laengst kein Exote mehr in unseren Schlafzimmern


Dehnt man den Begriff „Wasserbett“ ein wenig weitläufiger aus, so kennt der Mensch schon seit Jahrtausenden das Wasserbett als Schlafstätte. Vor allem die Naturvölker in Afrika und Südamerika betteten sich auf diesen Schlafgelegenheiten. Auch wenn diese Art des Wasserbettes nicht mit einem heutigen Modell zu vergleichen ist, ist es doch als Wasserbett zu erkennen. Als Schlafunterlage dienten aus Ziegenhäuten gefertigte Matratzen, die mit Wasser gefüllt wurden. Auch heute ist diese Art der Schlafunterlage noch bei den Wüstennomaden zu finden. Ziehen die Nomaden umher, so wird die Matratze den Tag über auf dem Kamelrücken transportiert und von der Sonne erwärmt. Wird das Lager am Abend aufgeschlagen, so kommt die warme Unterlage ins Zelt und schützt so vor der nächtlichen Kälte. Zudem stellt diese Wassermatratze noch eine Notration Wasser dar.

Lange Zeit galt das Wasserbett als Exote in unseren Schlafzimmern. Bis in die 1960er-Jahre fand das Wasserbett ausschließlich medizinische Anwendung. Schon früh erkannte die moderne Medizin, dass das Wasserbett gerade für bettlägerige Patienten viele Vorteile bringt. Auch Dekubitus-Patienten, also die Patienten, die durch das lange Liegen von Geschwüren und offenen Stellen geplagt werden, erfahren durch den Einsatz von Wasserbetten Erleichterung, in vielen Fällen werden sogar neue offene Stellen u. ä. vermieden. Heute ist es wissenschaftlich bewiesen, dass das Wasserbett sich positiv auf unseren Körper und damit auch auf unseren Schlaf auswirkt. Selbst schwangere Frauen finden bis kurz vor der Niederkunft auf einem Wasserbett ein höchst bequemes und komfortables Nachtlager, da die ideale Gewichtsverteilung eine Entlastung der Wirbelsäule und der Bandscheiben bewirkt.


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Über den Autor

Sandra Müller sandy.mueller1@gmx.net


von: Sandra Mueller
Anzahl der Wörter: 249

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