Das Fertighaus aus Holz?
Leben wie in Schweden ist der Wunsch vieler Kinder, die gerne die Bücher von Astrid Lindgren und anderer Autoren lesen. Spätestens nachdem Familien sich für erste und meist auch letzte Eigenheim und somit für den Hausbau entschieden haben, ist heute die Überlegung rund um ein Holzhaus durchaus nachvollziehbar.
Denn es muss nicht immer ein Bungalow oder betonierter Flachbau sein. Individualität beim Hausbau ist wieder in Mode. Eine wichtige Rolle spielen dabei sicher auch die Kosten, die schon durch die steigenden Grundstückspreise erheblich hoch geworden sind. Da lohnt es sich immer, alle Angebote zu prüfen, die in Frage kommen und viele entscheiden sich dann für ein Fertighaus auch aus Holz. Holzhäuser sind nicht mehr die klassischen Hexenhäuser oder Bauernhofsbauten, als die viele sie aus ihrer Kindheit kennen. Ein Holzhaus ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch betrachtet, einen gedanklichen Abstecher wert, bevor der Hausbau beginnen soll. Die Bedingungen beim Heizen sind nahezu optimal, denn Holz atmet auch nach Jahren noch und sorgt für beste Verteilung der Heizwärme. Selbst im Sommer gelingt im Gegenzug leichte Abkühlung von der Hitze außerhalb, denn durch die Balken der Wände wird die Luft schnell herunter gekühlt. Spätestens bei der ersten Stromrechnung werden diejenigen, die sich für ein Holzhaus entscheiden, die Entscheidung nicht mehr bereuen.
Für allergische Menschen ist diese Bauweise allemal empfehlenswert, weil nicht die typische Heizluft entsteht, die so vielen Allergikern zu schaffen macht. Und als Vorbild der eigenen Kinder können Eltern mit dem Bau eines Holzhauses die Verbundenheit zur Natur demonstrieren, um verantwortungsbewussten Umgang zu vermitteln. Auch dem letzten Zweifler wird schnell einleuchten, dass der Schritt zurück zu den Wurzeln beim Hausbau keineswegs altmodisch im eigentliche Sinne und deswegen auch zurecht in aller Munde ist.
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Elke Lohre
von: Elke Lohre
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