Edelsteine
Sehr bekannte Minerale sind zum Beispiel Diamanten, Rubine oder Smaragde. Um zu Schmuck verarbeitet zu werden, ist eine weitere Bearbeitung nötig. Die Steine werden geschliffen. Von entscheidender Bedeutung für den Wert sind Reinheit und Farbe, aber auch die Lichtbrechung bzw. Lichtdurchlässigkeit. Neben den Edelsteinen gibt es auch noch Halbedelsteine, die ebenfalls als Schmucksteine Verwendung finden. Edelsteine sind aber nicht nur für Sammler von Steinen oder Schmuckliebhaber interessant. Ihnen werden auch bestimmte Kräfte zugesprochen. In der Esoterik beispielsweise finden sie als "Heilsteine" Verwendung oder sollen als Talisman an Ketten vor widrigen Einflüssen schützen. So gibt es bestimmte Sternzeichensteine, sowie Monats- oder Planetensteine.
Oft werden Edelsteine manipuliert, um ihren Wert zu steigern. So werden mit Öl oder Fett Risse überdeckt und dem Stein neuer Glanz verliehen. Wenn das Öl eintrocknet, bleiben hässliche Flecken zurück, welche den Stein gänzlich unbrauchbar machen können. Da gute Steine sehr teuer sind, werden viele heute synthetisch in hervorragender Qualität hergestellt und weisen nur geringe Unterschiede zu ihren natürlichen Vorbildern auf. Nur physikalische und chemische Eigenschaften, wie fehlende Spurenelemente oder regelmäßigerer Kristallaufbau verraten den synthetischen Stein. Wissenschaftler, so genannte Gemmologen, zerlegen die Minerale in ihre Bestandteile und untersuchen die kristalline Struktur, die Art des Kristallsystems, ihre Härte oder die Spaltbarkeit der Steine. Das ist wichtig für eine Klassifikation der Edelsteine und ihre Wertbestimmung.
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Über den Autor
Michael Hoppe - michle79(at)gmx.de
von: michle
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