Regenwasser nutzen
Regenwasser ist kostenlos und steht in unseren Breiten meist ausreichend zur Verfügung. Was liegt also näher, als das Regenwasser zu sammeln und überall dort einzusetzen, wo keine Trinkwasserqualität erforderlich ist. Dies gilt insbesondere für die Gartenbewässerung, die Toilettenspülung und die Waschmaschine. Am einfachsten ist die Regenwassernutzung bei der Gartenbewässerung einsetzbar. Hier reicht eine einfache Regenzisterne neben dem Fallrohr, in das eine Abzweigung zur Befüllung der Zisterne eingebaut wird.
Wer es komfortabler will, der vergräbt eine Zisterne im Boden und rüstet sie mit einer Tauchpumpe aus. Diese speist das Regenwasser in ein Leitungssystem, so dass es idealerweise an verschiedenen Entnahmestellen bereit steht. Etwas aufwendiger ist die Regenwassernutzung für die Toilettenspülung und die Waschmaschine, da hier im Haus ein separates Leitungssystem vorhanden sein muss. Dieses muss aus Kunststoff bestehen, da es sonst durch den sauren pH-Wert des Regenwassers zu Korrosionsschäden kommen kann. Als Regenspeicher kommen auch hier entweder Betonzisterne oder Kunststofftank zum Einsatz.
Beton hat den Vorteil, dass das Regenwasser etwas neutralisiert wird. Allerdings ist der Einbau einer Betonzisterne wesentlich aufwändiger als bei einem Kunststofftank. Weitere wichtige Elemente einer Regenwassernutzungsanlage sind das Hauswasserwerk mit Pumpe und Steuerung und ein Filter, um grobe Schmutzpartikel zu separieren. Das Regenwasser weist in der Regel eine sehr gute Wasserqualität auf, so dass vielen Besitzern einer Regenwassernutzungsanlage es auch zum Wäsche waschen verwenden.
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Über den Autor
Markus Boos mb-netz@onlinehome.de
von: goldrush
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