Magnete
Ein Magnet ist nichts Unbekanntes. Auch an die Faszination kann sich sicherlich jeder noch erinnern, die durch die ersten Berührungen mit dem unscheinbaren Klotz entstand. Man sieht sie in vielen Haushalten meist am Kühlschrank oder der Magnetwand, wo sie für das Festhalten von wichtigen Notizen benutzt werden.
Andere Körper werden von Magneten entweder angezogen oder abgestoßen. Das liegt am Magnetismus. Auch die Erde als Magnet wird von einem Magnetfeld umgeben. Genutzt wird dieses bei der Anwendung von Kompassen zur Bestimmung der Himmelsrichtungen.
Seine Wirkung entfaltet der Magnet in einem von ihm ausgehenden Magnetfeld, das in zwei Bereiche aufgeteilt wird: Es gibt einen Nordpol, der zur besseren Orientierung rot gekennzeichnet ist. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Südpol, den die Farbe grün kennzeichnet.
Die Einsatzbereiche von Magneten sind unterschiedlich: Im Alltag hat man in vielen Situationen mit Magneten und Magnetfeldern zu tun, zum Beispiel arbeiten Lautsprecher mit der Hilfe von Magneten, die Schwingungen erzeugen. Schaut man sich seine EC-Karte genauer an, sieht man auch auf ihr ein als schmaler Streifen sichtbares Magnetband, das als Datenspeicher fungiert. Deshalb wird man beim Bezahlen auch oft darauf hingewiesen, beim Ablegen der Karte den Bereich der Kasse zu meiden, wo die Sicherungen aus den Kleidungsstücken per Magnet entfernt werden. Passiert dies dennoch, kann man die Karte nicht mehr nutzen, weil auf dem Magnetband kleinste Teilchen eine bestimmte Ausrichtung haben, die sich dann völlig verändert.
Eine Vielzahl von weiteren Beispielen gibt es, in denen das Auftreten von Magneten im täglichen Leben gezeigt wird: Elektromotoren arbeiten mit einem Magnet, auf dem Schrottplatz wird mit riesigen Magneten gearbeitet, mit denen die Autos angehoben werden können. Auch im Handy-Aufladegerät wirkt Magnetismus, die Magnetbänder von Kassetten werden mit Schwingungen ausgerichtet….
Man kann sich vorstellen, dass ohne die besonderen Eigenschaften von Magneten heute viele Dinge schwieriger wären.
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Über den Autor
Daniel Konrads hegoko@freenet.de
von: dako
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