Was ist ein Gartentrampolin?
Wer sich ein Gartentrampolin anschaffen möchte, sollte sich vor dem Kauf gut informieren.
Die qualitativen Unterschiede zwischen den Sportgeräten sind sehr unterschiedlich, wobei man als Faustregel sagen kann, dass die etwas teureren Trampoline meist auch die qualitativ hochwertigeren sind. Man sollte – vor allem wenn man kleine Kinder hat – auf jeden Fall sorgsam überprüfen, ob das Trampolin den eigenen und den allgemeinen (Sicherheits) Anforderungen entspricht.
Welche Merkmale zeichnen ein gutes Gartentrampolin aus?
Da ein Gartentrampolin meist ungeschützt im Freien steht, sollte es zunächst wetterfest sein. Dies erkennt man an den innen- und außenliegenden verzinkten Rahmenteilen.
Außerdem sollte man unbedingt auf ein TÜV-Siegel und ein GS-Siegel achten – diese sind meist gut sichtbar am Trampolin angebracht und bedeuten, dass das Trampolin bereits von unabhängiger Stelle geprüft wurde.
Danach gilt es, sich die Einzelteile genauer anzusehen, denn hier lauern auch Qualitätsunterschiede. Der Stahlrahmen sollte groß genug sein, dass auch die Erwachsenen darauf hüpfen können, die Materialstärke liegt dabei bei ca. 1,5 mm. Das Sprungtuch sollte UV-beständig und möglichst aus PP sein. Je öfter es vernäht wurde, desto sicherer ist das Springen – als Faustregel gilt sechs- bis achtmal. Zur besseren Koordination empfiehlt sich eine Mittelpunktmarkierung in der Mitte des Sprungtuches. Auch bei den Federn muss man genau hinschauen – diese sind sehr unterschiedlich gespannt. Je nach Wunsch bekommt man diese von sehr weich bis sehr straff gespannt. An der Länge der Federn erkennt man das gute Sprungverhalten: je länger die Federn sind, desto elastischer ist das Trampolin. Konisch oder doppelt konisch geformte Federn sind empfehlenswert und halten bei guter Pflege ein Leben lang. Ein oft vergessenes Qualitätskriterium ist die Randabdeckung. Sie ist sehr wichtig, da sie einen unbeabsichtigten Sturz abpolstert und Verletzungen vermeidet. Eine hochwertige Rahmenabdeckung hat ca. 3 cm Dicke und ist wasserfest. Die darüber liegende Folie sollte ebenfalls wasserfest und vor allem reißfest sein und etwa 5 cm überlappen – so ist das Trampolin auch unterhalb des Rahmens geschützt. Eine gute Rahmenabdeckung liegt übrigens bei etwa 200 Euro – hier sollte nicht daran gespart werden. Wer sehr kleine Kinder hat, sollte über die Anschaffung eines Sicherheitsnetzes nachdenken – dieses verhindert ein Hinunterfallen. Bei guten Gartentrampolinen ist es möglich, Ersatzteile nachzukaufen. Am Besten sollte das auch vor dem Kauf geklärt werden – nichts ist ärgerlicher als eine gesprungene Feder, die nicht mehr lieferbar ist. Wer auf alle genannten Merkmale achtet und sich ausführlich beraten lässt, kann mit dem Trampolin viele Jahre Freude haben und etwas für die Gesundheit der ganzen Familie tun.
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Über den Autor
Sylvia Vogel-Weber svogelweber(at)linofant.de
von: linofant
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