Das Equipment beim Biathlon
Biathlon und Skispringen sind populäre Wintersportarten, die auch im Fernsehen ausgetragen werden und daher jedem ein Begriff sind. Im Gegensatz zum Skispringen, trägt man beim Biathlon ein Gewehr mit sich, denn Biathlon ist eine Vereinigung aus Schießen und Skilanglauf. Das gesamte Equipment besteht aus Skiern normaler Größe, Langlaufstöcken und dem Gewehr, das seit 1978 einheitlich ein Kleinkalibergewehr ist. Davor wurde mit Großkalibergewehren geschossen. Verboten sind automatische oder halbautomatische Gewehre.
Auch der Abstand, aus dem geschossen wird, hat sich mit den Jahren geändert, bzw. verkürzt. Er beträgt jetzt nur noch 50m, egal ob im Liegen oder im Stehen geschossen wird. Früher betrug der Abstand bis zu 250m und die Entfernung unterschied sich, je nachdem ob liegend oder stehend geschossen wurde. Das Gewehr sowie die Munition trägt der Athlet während des ganzen Kampfes mit sich. Das heißt, er hat ein Gewicht bis zu 6 Kilogramm zu tragen.
Man kennt aus dem Fernsehen vielleicht die schwarzen Metallscheiben, bei denen automatisch eine Klappe fällt, wenn das Ziel getroffen wurde. Diese Metallscheiben werden erst seit 1981 eingesetzt. Vorher schoss man auf Papierscheiben oder sogar auf Ballons. Später auf Glasscheiben.
Für den Streckenverlauf gibt es auch einige Regeln. Zum Beispiel muss dieser abwechslungsreich arrangiert sein. Es muss einen bergigen Verlauf geben, wobei sich die Streckenabschnitte abwechseln sollten. So soll es ebene Streckenverläufe geben, aber auch abschüssige und steile. Allerdings dürfen die bergigen Teile nicht zu abschüssig oder zu steil sein, da das sonst zu gefährlich wäre. 80m darf der Unterschied zwischen der höchsten und der niedrigsten Stelle maximal sein.
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Elke Lohre elke.lohre@onmeco.de
von: Elke Lohre
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