Schuhe gibt es etliche
Wer die
falschen Kletterschuhe hat, sieht kein Land am Fels. Wie soll man sich sinnvoll
orientieren? Selbst erfahrene Kletterer haben nicht immer die richtige
Übersicht. Wie soll da erst der Einsteiger durchsehen?
Eine weit
verbreitete Kaufeinstellung geht so: Schau in das WWW, informiere dich bei den
Herstellern und kaufe den gewünschten Schuh. Das kann derjenige praktizieren,
wer weiß, welcher Schuh in welcher Größe der richtige für ihn ist. Alle anderen
sollten von dieser Arbeitsweise absehen und sich altmodisch in das nächste
Fachgeschäft begeben. Denn jeder Fuß hat seine eigene Form. Den richtigen Schuh
findet man nur übers Ausprobieren. Der Velcro galt lange als Hausschuh unter
dem Kletterschuh. Ganz einfach, weil man flugs rein und raus kommt. Gerade in
der Halle ist das ein Argument welches nicht zu unterschätzen ist. Ein
Schnürschuh lässt sich sicherlich besser an den Fuß anpassen, gleichwohl nur,
wenn man die entsprechende Lust aufbringt. In der Halle ist das eher selten der
Fall. Auch draußen tut es meist ein Velcro, während der Schuh zum fädeln für
die ernsthafteren Routen bleibt. So verfahren meist ambitionierte Kletterer.
Abgesehen davon haben Velcros gegenwärtig machtvoll aufgeholt. Ihre
Anpassungsfähigkeit an den Fuß steht denen der Schnürschuhe nicht mehr so sehr
nach. Je mehr Bänder und Klettverschlüsse vorhanden ist, umso besser.
Kletterschuhe
werden sehr dicht gedrängt getragen. Zwei Schlaufen erleichtern das Einsteigen.
Ein
wahrlich bequemer Kletterschuh,
im Gegensatz zum Klettergurt
ist kein wahrlich guter Kletterschuh. Leider. Denn ein solcher Schuh muss
formschlüssig sein, um die Kraft der Füße und der Zehen an die Wand übertragen zu können.
Einen
Spielraum gibt es obgleich alledem. Die Entscheidung liegt beim Käufer, wo sein
Kompromiss zwischen Bequem und Funktionalität liegt. Ein wichtiger Baustein ist
die Vorspannung des Schuhs. Im Unterschied zum herkömmlichen Schuh ist der
vorgespannte Schuh über-Streckt, die Sohle bildet eine konkave Form. Schuhe mit
Vorspannung bewirken, dass der Kletterer mehr Druck auf die Zehen bringt. Sie
sind jedoch kaum bequem.
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Über den Autor
Silvio. Graupner.
von: silvio
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