Zurück zu den Ursprüngen – Der Links-Golfplatz
Als „Links-Platz“ werden Golfplätze bezeichnet, die den ursprünglichen Plätzen in Großbritannien nachempfunden wurden. Das Linksland ist eine im eigentlichen Sinne als unbrauchbar angesehene Dünenlandschaft, die fruchtbares Ackerland und das Meer miteinander verbindet und die weder für das Grasen der Tiere, noch für den Ackerbau genutzt werden kann. Solches Land wurde traditionell als Freizeit- und Erholungsgebiet freigegeben, was in Großbritannien dazu führte, dass es auch zur Heimat des Golfspiels wurde.
Meist aus salzhaltigem und mit dünnem Grasbewuchs versehenen Sandboden bestehend entsteht insbesondere im Sommer ein harter Untergrund ohne Bäume bewachsen mit anspruchslosen Vegetationen wie Sträuchern, Heidekraut und Ginster. Links-Plätze gelten als besonders rau und naturbelassen, Unregelmäßigkeiten im Gelände werden normalerweise nicht bereinigt. Umstritten ist die Frage, ob ein Links-Platz nur dort gebildet werden kann, wo das Meer eine Dünenlandschaft hinterlassen hat oder ob auch Golfplätze im Landesinneren als Links-Platz bezeichnet werden können, wenn sie über einen Links-verwandten Boden verfügen.
Mit einer Differenzierung von „Classic Links“ und „True Links“ werden die 160 echten Linksplätze von umstrittenen Golfplätzen mit Links-ählichen Eigenschaften unterschieden. In der Werbung steht der Begriff „Links“ oft für eine bestimmte Qualität und für Golfplätze besonderer qualitativen Ausprägung. Der Golfspieler auf Golfreisen bekommt beim Golfsport auf dem Links-Platz das Gefühl, dem Golfsport in seiner ursprünglichen Ausprägung besonders nahe zu sein.
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Über den Autor
Andreas Mettler presse@mettlerweb.de
von: findur
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