Nützlich, doch nicht ungefährlich
Leider gibt es viele Süchte welche von einem Menschen Besitz ergreifen können. Alkohol, Rauschgifte, Konsumtempel aber auch Spielkasinos und Spielautomaten können einen Menschen schleichend und unaufhaltsam in eine Abhängigkeit stürzen.
Die meisten Süchte sind als Krankheit anerkannt und können behandelt werden. Wer allerdings einmal einer Sucht erlegen ist, ist von dieser Krankheit (im medizinischen Sinne) zwar nicht mehr heilbar, aber Therapien
können dem Betroffenen helfen damit umzugehen.
Eine nicht behandelte Sucht kann nicht nur den finanziellen Ruin, sondern auch körperlichen und geistigen Verfall oder sogar den Tod zufolge haben.
Nun ist das Handy zwar kein Giftstoff, sondern eine nützliche, hilfreiche und fortschrittliche Erfindung unserer Zeit, doch ist der dosierte und vernünftige Umgang mit diesem Kommunikationsmittel durchaus zu empfehlen.
An einer Sucht nach dem Handy wird man wohl nicht sterben, aber die Wahrscheinlichkeit durch eine überdurchschnittliche und oft völlig unnötige Nutzung des Mobiltelefons in finanzielle Nöte zu geraten besteht durchaus. Leider wird dies von so manchem Gerichtsvollzieher uneingeschränkt bestätigt werden.
Wenn man sich ein schönes Telefon aus dem Handyshop geholt hat, möchte man es natürlich auch nutzen. Aber gerade Jugendliche nutzen ihr Handy oft so häufig, dass es in keinem Bezug zu ihrem (meist noch kleinen Einkommen)
steht.
Gerade bei Auslandsaufenthalten vergisst man sehr schnell, wenn man mit dem Handy in der Heimat anruft und ausführlich von dem tollen Urlaub berichtet, dass so ein Telefonat viel teurer ist als ein Inlandsgespräch. Das gleiche gilt auch für Gespräche von zu hause ins Ausland, wie auch beim "Angerufen werden" über Ländergrenzen hinweg.
Man sollte also verhältnismäßig mit seinem Handy umgehen und manche völlig unnötigen und unwichtigen Gespräche einfach mal weglassen.
-->
Über den Autor
Thomas Trimmel thomas@viaki.com
von: Trimmel
Anzahl der Wörter: 260
Rating: Bis jetzt nicht bewertet