Tagesgeld statt Sparbuch

Noch immer haben viele Deutsche ihre Rücklagen auf einem Sparbuch liegen, welches sehr oft nicht einmal 1% Zinsen im Jahr bietet und somit eher Verluste als Gewinne einbringt. Verluste deshalb, weil die Inflationsrate in Deutschland bereits seit Jahren höher liegt als die Zinsen auf einem solchen Sparbuch, in diesem Jahr soll die Inflationsrate sogar bei rund 2% liegen. Inflation bezeichnet man sehr passend auch als Geldentwertung und bezeichnet den Kaufkraftverlust. Wenn also mit einem bestimmten Betrag die Möglichkeit Waren zu kaufen stärker sinkt, als eine Geldanlage Zinsgewinne erwirtschaftet, so nimmt der reale Wert der Ersparnisse tatsächlich von Jahr zu Jahr weiter ab.

Tagesgeld dagegen wird derzeit mit rund 3-4% p.a. verzinst, einige Direktbanken bieten sogar mehr als 4% Zinsen auf das Tagesgeld. Aber selbst eine Verzinsung von nur 3% im Jahr kann bereits den inflationsbedingten Wertverlust ausgleichen und sogar noch einen realen Gewinn darüber hinaus erwirtschaften. Da ein Tagesgeldkonto jedoch mindestens genauso flexibel ist wie ein Sparbuch - das gesamte Guthaben auf einem Tagesgeldkonto kann jederzeit und in voller Höhe abgezogen werden – sollte bei der Wahl zwischen Tagesgeld und Sparbuch klar dem Tagesgeldkonto der Vorzug gegeben werden., denn auch in Punkto Sicherheit bietet das Tagesgeldkonto die gleichen Vorzüge wie ein Sparbuch.



Über den Autor

Alexander Bertram (artikel [at] netnut [.] de)